Wissenswertes

Wasser

Ausreichend trinken gehört zum täglichen Leben – dennoch trinken wir meistens erst, wenn wir Durst haben. Als Richtwert gilt: Mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit sollten wir täglich zu uns nehmen. Das ist lediglich eine Orientierungshilfe, denn bei gesteigerter Aktivität sollte die Wasserzufuhr erhöht werden.

Wasser ist in allen Geweben enthalten und auch wichtiger Bestandteil von Blut, Lymphe und Verdauungssäften. Ausreichende Aufnahme von Wasser oder beispielsweise ungesüßtem Tee ist auch wichtig für den Stoffwechsel, für den Transport von Nährstoffen in die Zellen und die Ausscheidung von Salzen und Abbauprodukten.

Eiweiß

Da jede einzelne Körperzelle aus Eiweiß besteht, übernehmen Eiweiße eine Vielzahl an Funktionen im menschlichen Körper. Sie sind Bausteine beispielsweise von Sehnen, Knochen, Knorpeln und Muskeln.
Die Zufuhr von Eiweiß ist notwendig, um defekte Zellen zu reparieren. Fehlen bestimmte essentielle Aminosäuren, können beispielsweise unser Hormonhaushalt, unser Immunsystem und unsere Haut leiden und wir sind anfälliger für Infekte.
Unsere Ernährung deckt oftmals nicht ausreichend unseren Eiweißbedarf ab. Daher benötigen wir, gerade bei Muskelaufbau, eine gezielte Eiweißzufuhr.
Bei sportlich aktiven Menschen empfehlen wir 1 g bis 1,5 g Eiweiß je kg Körpergewicht zu sich zu nehmen.

Muskellänge & Beweglichkeit

Neben Ausdauer- und Krafttraining sollte auch die Muskellänge und gleichzeitig die Beweglichkeit trainiert werden. Durch den altersbedingten Muskelabbau nimmt auch die Muskellänge ab und wir büßen Schmerzfreiheit und Mobilität ein. Mit gezieltem Training können auch akute Erkrankungen des Bewegungsapparats wie ein Bandscheibenvorfall konservativ behandelt werden. Wir arbeiten auch präventiv mit unserem Rücken- und Gelenkzentrum, um den Auswirkungen von Muskelverkürzungen entgegenzuwirken.

Sarkopenie

Sarkopenie nennt sich der altersbedingte Muskelabbau, der ab dem 25. Lebensjahr beginnt. Damit einher geht ein Verlust der Schmerzfreiheit, die Beweglichkeit sinkt, das Therapiebedürfnis steigt und die Mobilität geht verloren. Ohne gezielte Wachstumsreize, also regelmäßigem Training, ist der Mensch schon ab dem 40. – 50. Lebensjahr therapiebedürftig und ab dem 70. Lebensjahr teilweise hilfebedürftig. Neben dem Training begünstigt auch die gezielte Nährstoffaufnahme den Muskelaufbau und -erhalt. Ohne entsprechende Maßnahmen wird es den meisten Menschen unmöglich sein, das Rentenalter körperlich gesund zu genießen.

Myokine

Myokine sind hormonähnliche Botenstoffe, die von der Muskulatur bei Bewegung mit einem Wachstumsreiz ausgeschüttet werden. Der Botenstoff „Interleukin-6“ zum Beispiel stimuliert die Bildung neuer Abwehrzellen und wirkt entzündungshemmend. Entzündungen gelten als Förderer vieler chronischer Erkrankungen, darunter auch Krebs. Natürliche „Killerzellen“, die körpereigen gebildet werden, können eindringende Viren innerhalb von Millisekunden unschädlich machen.
Entsprechendes Muskeltraining fördert die Ausschüttung von Myokinen und unterstützt somit den körpereigenen Schutzmechanismus durch ein aktives Immunsystem.